Mittwoch, 26. Juni 2019

Die Hälfte des Jahres ist vorbei - Zwischenbilanz

Für dieses Jahr hatte ich mir einige Ziele gesteckt, die ich Stück für Stück abarbeiten will.
  1. die Vorbereitung ohne große Zwischenfälle schaffen
  2. in der neuen Gewichtsklasse bis 76kg antreten
  3. nochmals die 100kg im Zweikampf erreichen
  4. meine Bestleistungen verbessern
  5. die Europameisterschaft der Masters in Rovaniemi gewinnen
  6. neue Europa-Rekorde aufstellen
  7. 45kg im Reißen und 60kg im Stoßen erreichen
Heute ziehe  ich eine Zwischenbilanz und kann mit Stolz sagen, bis auf Punkt 7  ist schon alles erreicht.
Gleich am Anfang möchte ich mich bei meinem Trainer, Gerhard Hofbauer, bedanken, dass er mich so gut auf meine Wettkämpfe vorbereitet hat und mir immer wieder neue Herausforderungen in den Trainingsplänen stellt. Ich war am Anfang des Jahres nicht überzeugt davon, dass ich an meine Leistungen im Jahr 2017 wieder anknüpfen kann, doch mehr noch - ich habe mich verbessert und ich habe alte, schlechte Gewohnheiten schon verbessert. Es gibt zwar noch einiges zu tun, doch dem werde ich mich auch stellen...

Das Trainingsjahr begann für mich Mitte Dezember 2018. Zu diesem Zeitpunkt ging ich langsam wieder auf höhere Gewichte. und am 19. Jänner war dann der erste Wettkampf, die Landesmeisterschaft der ASKÖ in Harland. Das war auch der erste Wettkampf, bei dem unser Verein das erste Mal antrat. Wir waren mit 5 Damen und 3 Herren vertreten.

Ich hatte keinerlei Gefühl, was gehen würde und deshalb war ich mit meinem Ergebnis (41kg/51kg /92kg) zufrieden. Mit diesem Jahr starte ich auch in der nächsten Altersklasse W60-64


Die Vorbereitungszeit ging weiter. Die Mannschaft absolvierte die ersten Wettkämpfe in der Teamliga 4 W/NÖ, bei der wir schon beim ersten Wettkampf die 1000Punkte Marke erreichten und dann auch 2 Wettkämpfe gewinnen konnten.

Am 2. März folgte die Landesmeisterschaft NÖ in Vösendorf.
Ich konnte mich steigern und erreichte 42kg/55kg/97kg, und wurde damit auch Landesmeisterin in den drei Disziplinen.

Das nächste Ziel erreichte ich am Karsamstag beim Bezirksturnier Süd/Ost in Mödling. Ich konnte 42kg/58kg und damit 100kg Total erreichen. Die 58kg im Stoßen waren neue Bestleistung, die ich vorher noch nie gemacht hatte. Der 44er im Reißen blieb bei einem Versuch... er wollte noch nicht klappen.

Anfang Mai ging es dann zur Österreichischen Meisterschaft der Masters nach Schrems.
Eine, vom UAK Waldviertel, gut organisierte Veranstaltung.
Das nächste Ziel erreichte ich, ich startete mit 75,2kg Körpergewicht in der angestrebten Gewichtsklasse und konnte meine persönliche Bestleistung im Reißen (43kg) einstellen und eine neue Bestleistung im Stoßen (59kg) zur Hochstrecke bringen. Das machte eine neue Bestleistung von 102kg im Zweikampf!!


Alle Ergebnisse, die ich dieses Jahr erreichte, sind gleichzeitig auch neue Österreichische Rekorde.

Es folgte die Staatseinzelmeisterschaft der Damen in Vösendorf. Ich trat dort an um einen Überprüfungswettkampf zu haben und weil dort auch die Vorrunder der Bundesliga der Damen stattfand.
Ich startete das erste Mal mit 42 kg im Reißen, doch der erste Versuch misslang, im 2. Versuch klappte es dann doch. Wir steigerten auf 45kg, das erste Mal dass ich dieses Gewicht in der Hand hatte und es gelang mir leider nicht das Gewicht über dem Kopf zu stabilisieren. Beim Stoßen begann ich mit 54kg, auch eine Premiere. Der Weg war 54/57/60kg, doch die 60kg waren an dem Tag noch zu schwer.

Der Weg zur EM der Masters war aber richtig. Ich spürte, wie ich immer stärker und sicherer wurde.

Die Landesmeisterschaft der Masters Anfang Juni ließ ich aus. Ich wollte nicht kurz vor der EM noch einen Wettkampf absolvieren.

Am 10. Juni ging es dann Richtung Finnland. Dort angekommen, mußten wir uns mit 6 Grad Celsius und der Mittsommernacht anfreunden. Die Veranstaltung war gut organisiert und wir fühlten uns sehr wohl.

Da wir schon am Montag angereist waren und mein Wettkampf erst am Donnerstag Abend angesetzt war, trainierte ich noch etwas am Dienstag mit der Hantel.
Am ersten Tag waren wir von den Schiedsrichterentscheidungen alarmiert -   es wurde sehr streng gewertet. Mein Wettkampf war dann die letzte Gruppe am Donnerstag Abend. Abwaage: 74,85kg - mein Ziel in der 76er zu starten erfüllt und damit der Weg zu neuen Europa -Rekorden offen.
Die Startliste eine Überraschung, denn ich war als letzte gereiht und hatte alle anderen 14 Athletinnen vor mir... eine interessante Erfahrung


Ich startete mit 42kg-gut - dann 44kg - leider misslang mir dieser Versuch - doch der 2. 44er war gut und damit hatte ich im Reißen den Europa-Rekord von 35kg auf 44kg verbessert. Etwas ärgerlich, dass ich durch meinen Fehlversuch nicht den Versuch auf den Weltrekord (46kg) wahrnehmen konnte.
Im Stoßen startete ich etwas niedriger als eigentlich geplant - wir wollten auf "Nummer Sicher " gehen und auf jeden fall den ersten Versuch gut absolvieren. Ich startete mit 53kg - gut - dann 56kg - gut -  dann der aller letzte Versuch der gesamten Gruppe 59kg - doch leider misslang mir dieser Versuch. Aber trotzdem den Europa-Rekord im Stoßen von 46kg auf 56kg verbessert und im Total von 81kg auf 100kg verbessert.
Ich kam von der Siegerehrung und wurde schon von der Dopingkontrolle in Empfang genommen - wieder eine neue Erfahrung ;-) Unser Gruppenfoto aller Medaillengewinner der ersten zwei Wettkampftage, mußte so noch 1,5std warten...…




Am Heimweg am 14.6. erfuhr ich am Flughafen in Helsinki, dass ich am 15.6. noch beim letzten Wettkampf der Mannschaft antreten muss, denn alle anderen Athleten hatten keine Zeit oder waren verletzt.
Also trat ich an meinem 60. Geburtstag in der Mannschaft an und schaffte nur 48 Stunden nach dem Wettkampf in Rovaniemi nochmals 44kg im Reißen, 53kg im Stoßen, doch der 56kg war an diesem Abend zu schwer für mich. Meine Mannschaft überraschte mich dann noch mit einem Blumenstrauß und einer Glückwunschkarte.
Jetzt kommt am kommenden Wochenende noch die ASKÖ Bundesmeisterschaft in Salzburg und den Abschluß kommt dann noch Ende Juli bei den European Master Games in Turin. Ich hoffe, dass ich auch meinen letzten Punkt der Liste, 45/60 noch schaffen werde. !!






Montag, 31. Dezember 2018

Das Jahr 2018 geht zu Ende

Heute ist der letzte Tag des Jahres ......

Es gab viele schöne Momente aber es gab auch schwierige Phasen.

Die schönen zuerst:
Ich bin Europameisterin in Budapest geworden und Vizeweltmeisterin in Barcelona. Darüber bin ich sehr stolz.
Ich bin seit Juni Obfrau des neuen Gewichthebervereins "ASKÖ Athletikklub Traiskirchen", mit dem wir schon einiges erreicht haben.
Und ich wurde vom ASKÖ Bezirksverband Baden für meine Leistungen geehrt und wurde "Master of the Year 2018" des Landes NÖ in der Kategorie Meisterschaft international. 

Und nun die weniger schönen Momente.
Das Jahr begann sehr gut, doch hab ich mich gleich beim ersten Wettkampf im Februar an der Schulter verletzt. Und im Mai ist mir dann die lange Bizepssehne gerissen. Deshalb konnte ich mich natürlich nicht optimal auf meine Wettkämpfe vorbereiten. Das ich dann trotzdem so viel Erfolg hatte, macht mich stolz und spornt mich an im Jahr 2019 wieder zu internationlen Wettkämpfen zu fahren.
Ich bin nun in der nächsten Alterskategorie und dort gibt es einige Herausforderungen für mich.
Meine internationalen Ziele sind die EM der Master in Rovaniemi im Juni und die European Master Games in Turin im Juli.
Auch national werde ich bei einigen Wettkämpfen starten. Der erste ist die ASKÖ Landeseinzelmeisterschaft NÖ am 19.1.

Ich wünsche euch und mir, dass das neue Jahr viele schöne Momente bringt und alle gesund bleiben.

Montag, 3. September 2018

World Masters Weighlifting Championship in Barcelona

Nun ist die WM schon wieder vorbei....
und ich bin mit einer schwer erkämpften Silbermedaille heim gekommen.


Das Starterfeld war sehr stark und ich bin schon im vorhinein in die Kategorie bis 90kg aufgestiegen.

Aber von Anfang an. Am Samstag in der Früh war ich schon fast am Weg zum Flughafen, als ich erfuhr, dass mein Flug gestrichen wurde :-(
Ich hab dann auf den Flug am Abend umgebucht und hoffte den ganzen Tag nur, dass dieser Flug wenigstens stattfinden würde.
Und ja, ich flog pünktlich um 17:00 in Wien ab und landete überpünktlich in Barcelona.

Am nächsten Morgen ging ich dann in die Halle und holte meine Akkreditierung.


Dann ging es los.
Eine Herausforderung waren die beiden Plattformen auf der Bühne, wo immer im Wechsel gehoben wurde und dass der Aufwärmbereich nicht getrennt vom Wettkampfbereich war




Das Aufwärmen lief gut und ich ging mit 40kg auf die Plattform... der Versuch fühlte sich gut an und so steigerten wir auf 42kg.... ungültig, ausbessern.... ungültig...
Das brachte mich aus dem Konzept.................

Aber egal... auf zum Aufwärmen für das Stoßen... bis 35kg war alles normal, doch dann ging gar nichts mehr.
es war ein einziger K(r)ampf. also gingen wir mit dem Startgewicht von 52 auf 50 kg zurück. Und dann ging es auf die Plattform und ich schaffte 50, 52 und 54kg.
Zum Ende war es noch ein Kopf an Kopf rennen um die silberne Medaille, denn die Britin war nah an mir dran. Schlussendlich konnte ich aber doch mit 5kg Vorsprung die silberne Medaille gewinnen. Gold ging an eine Australierin, die einen Vorsprung von 19kg auf mich hatte, also unerreichbar.


 
Ich bin stolz, was ich dieses Jahr erreicht habe, obwohl es mit vielen Rückschlägen gespickt war.
Zuerst die Meniskusverletzung vor der EM 2017 , nachher die OP und die Aufbauphase nachher und dann die Schulterverletzung bei der "Richard- Türk-Trophy", die dann mit einem Riss der langen Bizepssehne Anfang Mai  endete. Ich mach es halt immer wieder spannend .............
Danke an meine Trainer  Mario Suchard und Gerhard Hofbauer für eure Unterstützung und eure Geduld, und an Johann Anglberger, der mich betreut hat. Und natürlich an alle, die Daumen gedrückt haben.


Nach einer verdienten Pause wird es wieder mit dem Hanteltraining losgehen, denn wir haben unsere erste Clubmeisterschaft am 20.Oktober und im nächsten Jahr möchte ich zur EM in Rovanniemi Finnland und zu den European Master Games in Turin fahren.

Dienstag, 7. August 2018

Vorbereitung für die WM in Barcelona

jetzt ist es bald soweit - die World Masters Championship in Barcelona finden in einer Woche statt.

Die Vorbereitung seit der EM in Budapest liefen gut. Zuerst hab ich zwei Wochen an Crossfit Workouts teilgenommen und dann ging es langsam wieder an die Hantel.

Letzten Freitag war ich das erste Mal auf den Anfangsgewichten, die ich für den Wettkampf anpeile: 40kg im Reißen und 52kg im Stoßen.

Und heute haben wir im Training die Wettkampfsituation simuliert, dh wir haben drei Versuche ab dem Startgewicht gemacht.
Im Reißen waren das 40/42/44kg und alle drei waren gut und somit hatte ich auch einen neuen PB im Reißen.
Beim Stoßen gingen wir 52/55/57kg und dort gingen die ersten beiden Versuche gut, aber die 57kg klappten leider nicht.
Doch mich hat das Training beruhigt. Nach langer Zeit war ich mal wieder auf höheren Gewichten und ich weiß jetzt wie sich das anfühlt. Es ist schon mehr als ein Jahr her, dass ich auf so hohen Gewichten war, das war die ÖM 2017 in Wels.

Jetzt hab ich noch 5 Trainingseinheiten, bevor es am 18. August nach Barcelona geht. Ich werde am 19. August um 12:45 starten und es macht sich eine gute innere Spannung langsam bemerkbar. Ich freue mich schon auf den Wettkampf.

Noch etwas gibt es zu berichten: Wir haben einen neuen Gewichtheberverein gegründet, von dem ich die Obfrau bin. Es ist viel Arbeit und wir haben viel vor, aber es macht Spaß.


Dienstag, 19. Juni 2018

Europameisterschaft der Master in Budapest

Lange hab ich nichts geschrieben, aber die letzten Monate waren ein Auf und Ab.
Beim Wettkampf im Februar hatte ich mich an der rechten Schulter verletzt. Was am Anfang nicht so schlimm aussah, entpuppte sich dann zu einer langwierigen und schmerzhaften Sache.
Nach der Verletzung mußte ich erst einmal einige Wochen kürzer treten. Dann begann ich wieder an der Hantel zu trainieren, doch bei der nächsten Gewichtserhöhung wurden die Schmerzen wieder stärker.
Also wieder Pause und andere Dinge machen. Nach drei Wochen wieder an die Hantel, UND wieder Probleme.

 Es wurde und wurde nicht besser. 

Also mußte ich das Bezirksturnier auslassen.

Das ging so hin und her, bis ich dann Anfang Mai, drei Wochen vor der Österreichischen Meisterschaft, plötzlich wieder einen starken Schmerz beim Umsetzen spürte.
Jetzt war es endgültig soweit, dass ich zum MRT und zum Schulterspezialisten mußte.
Zwei Tage nach dem Schmerz war es so schlimm, dass ich den Arm überhaupt nicht mehr heben konnte ohne Schmerzen.

Das MRT war nach drei Tagen gemacht und ich bekam auch sehr schnell einen Termin beim Schulterspezialisten.... Diagnose: vollständiger Riss der langen Bizepssehne. Im ersten Moment ein Schock, doch der Arzt konnte mich beruhigen.

 Keine Operation, die Bizepssehne würde eh nicht wieder an der Originalstelle befestigt werden und damit die Funktion nicht wiederbekommen und es sollte mich nicht so stark in meinem Sport belasten.
Es könnte nur ein kosmetisches Problem werden, wenn der Bizepsbauch nach unten rutscht (Popeymuskel). 
Drei Wochen Pause und Physiotherapie.....

Mit diesem Befund ging es wieder nach Hause. Und zur Physiotherapie. Und zum Training.... keine Langhantel nur Bauch, Rücken und nach einer Woche auch wieder Kniebeugen.

Die anderen Muskeln mußten nun lernen mit der neuen Situation umzugehen. Dadurch gab es immer wieder Verspannungen und Schmerzen, aber dank der Physiotherapie und der Massagen, bekam ich das langsam in den Griff.

Nach drei Wochen ging es dann ENDLICH an die Hantel. 
Nur noch drei Wochen his zur EM... leichte Panik machte sich breit... wird die Schulter das schaffen

Ich fing an mit Reißen bis 35kg und Stoßen bis 45kg.
In der nächsten Woche erhöhten wir dann auf 37kg und 47kg. Alles war gut. Ich ging weiter zur Physiotherapie und zur Massage. Und langsam kam auch das Vertrauen in meine Schulter zurück.

Dann kam die EM immer näher. Meine Gruppe sollte am Montag den 18.6. starten. Ich fuhr gemeinsam mit meinem Mann mit dem Zug nach Budapest und holte noch meine Akkreditierung ab


Dann ging es ins Hotel.
Am nächsten Morgen um 8:45 war Abwaage und da war ich froh, dass ich es wieder geschafft hatte in der Gruppe bis 75kg zu sein. Die Waage zeigte 74,3 kg!!

Mein Trainer Mario Suchard war in der Früh von Wien nach Budapest gekommen und betreute mich beim Wettkampf.

Ich startete mit 37kg und steigerte dann auf 39kg. Beide waren gut. Der dritte Versuch sollte 41kg sein, und ich hatte ihn auch schon oben, konnte die Hantel aber leider nicht oben halten.

Dann kam das Stoßen, zuerst 47kg, dann 49kg, beide gut und dann bei 51kg drückte der rechte Arm nach.
Also beendete ich den Wettkampf mit 39/49 und einer Gesamtleistung im Zweikampf von 88kg (3 neue österreichische Rekorde)


Ich hatte Anfang Mai schon die Hoffnung fast verloren überhaupt dieses Jahr zu einem internationalen Wettkampf fahren zu können, aber nun bin ich stolz und zufrieden, dass ich meinen Titel verteidigen konnte. Und der Wettkampf hat mir wieder mehr Selbstvertrauen und Vertrauen in meine Schulter gegeben!,,,,💪💪💪💪💪
Jetzt geht es weiter Richtung WM in Barcelona Mitte August.
Bis dahin stehen jetzt 2 Wochen Crossfit am Programm und dann mit neuer Energie in die letzte Vorbereitung.

Danke an Mario Suchard - meinem Trainer, an Roland Fischer, Barbara Peprnicek und Melanie und natürlich an alle die mir die Daumen gedrückt haben.


Mittwoch, 7. Februar 2018

Erster Wettkampf 2018

Am letzten Samstag fand in Baden die Richard-Türk-Trophy statt.
Ich habe seit Anfang Jänner wieder mit dem normalen Training an der Hantel begonnen und deshalb war ich auch etwas nervös, wie denn Reißen und Stoßen wieder gehen würden.
Begonnen hab ich mit 39kg im Reißen und konnte dann auch noch 41kg gültig bewältigen. Die 43kg hab ich dann leider nicht mehr geschafft
Im Stoßen begann ich mit 52kg und steigerte dann auf 55kg. Beide Versuche waren gültig. Ich verzichtete auf einen dritten Versuch, weil ich bei umsetzen der 55kg ein leichtes Ziehen in der Schulter spürte.
Ich erreichte also 96kg im Zweikampf und belegte den 2.Platz. Ich bin mit diesem Ergebnis mehr als zufrieden.
Eigentlich wollte ich am 10.2. noch bei einem Wettkampf antreten, doch das Ziehen in der Schulter ist noch nicht wieder weg und ich möchte keine echte Verletzung riskieren. Deshalb wird der nächste Wettkampf wohl erst Ende März für mich stattfinden.


Donnerstag, 21. Dezember 2017

Rückblick auf das Jahr 2017

Jetzt geht langsam das Jahr zu Ende und ich möchte es Revue passieren lassen.
Es hatte viele Höhen, aber auch Tiefen.

Es begann für mich recht gut mit neuen Bestleistungen im März und April, bei denen ich meine Bestleistung im Reißen auf 43kg und im Zweikampf auf 99kg verbessern konnte.

Die Vorbereitung für die EM in Halmstad lief gut, doch Anfang Juni wurde ich etwas krank und so konnte ich die letzte Woche vor der ÖM in Wels nicht gut trainieren. Aber trotzdem konnte ich dort meine Bestleistung im Zweikampf auf 100kg verbessern. Diese 100er Marke war schon lange ein Traum von mir. Außerdem wurde ich bei allen Damen Dritte, nur knapp hinter dem zweiten Platz

Nach einer kurzen Pause ging es dann in die Endphase für die Europameisterschaft, doch gleich nach dieser Pause verletzte ich mich am linken Knie. 
Wieder einmal mussten wir die Planung verändern und das Training anpassen.
Mein Training beinhaltete nun nur noch Reißen und Umsetzen, Drücken und Kniebeugen, denn beim Ausstoßen hatte ich mich verletzt. Außerdem ging ich in die niedrigere Gewichtsklasse.
Erst in Halmstad habe ich bei der EM wieder ausgestoßen, wobei ich schnell merkte, dass es selbst bei der leeren Hantel sehr schmerzhaft war.
Ich schaffte aber trotzdem 4 gültige Versuche und gewann Gold mit 38kg im Reißen,  46kg im Stossen und im Zweikampf mit 84kg. 

Nach der Rückkehr aus Halmstad nahm ich mein Knie in Angriff. Und es stellte sich heraus, dass der Innenmeniskus verletzt war und so wurde ich Mitte September operiert.
Schon fünf Tage nach der OP fing ich mit Rumpfkräftigungsübungen an und 3 Wochen nach der OP standen die ersten Kniebeugen ohne Gewicht am Programm.
Seit Mitte Oktober trainiere ich wieder. Ich habe nun 9 Wochen Hypertrophie Training hinter mir und nach Weihnachten geht es endlich wieder ans Techniktraining. 

ICH KANN ES KAUM ERWARTEN

Für das kommende Jahr gibt es auch schon einiges zu berichten.
Ich werde ab 2018 nicht mehr für den Badener AC starten, sondern habe zum "ASKÖ Friefit Athletik Klub"gewechselt.

Und die Ziele für 2018 sind auch schon gesteckt:
Im Mai die ÖM in Salzburg
Im Juni die EM in Budapest und
Im August die WM in Barcelona.

Viele Herausforderungen und ich bin voll motiviert das Triple zu schaffen.